Pallottis Wurzeln – com-unio
     "Suche Gott, und du wirst ihn finden. Suche Gott in allen Dingen, und du wirst ihn in allem finden. Suche ihn immer, und du wirst ihn immer finden" (VP)

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Nächste Termine 

Offenes Treffen,
Sonntag um 19:00 Uhr:

22. Januar 2026
Pallotti-Tag

22. Februar 2026
22. März 2026
26. April 2026

23. Mai 2026
Königin der Apostel


Treffen zur Fastenzeit
Zeit für Gott - Zeit für mich
Donnerstag, 26. Februar, 12. März und 26. März
jeweils um 19:00 Uhr


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Bibliolog 2026:

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Das Programm des Hauses St. Ulrich in Hochaltingen

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Vinzenz Pallotti wurde am 21. April 1795 in Rom geboren. Er war das dritte von zehn Geschwistern, von denen allerdings einige früh verstarben. Seine Familie war tief religiös und stets großzügig gegenüber Armen, was Vinzenz schon in jungen Jahren stark geprägt hatte. Er war ein schlichter, bescheidener Mensch, obwohl er sich selbst als stolz bezeichnete.

Pallotti wuchs in einer Zeit auf, in der die Kirche in Rom und in ganz Europa vor großen Herausforderungen stand. Die Folgen der Französischen Revolution und der Aufklärung waren spürbar, und viele Menschen zweifelten an der Kirche und ihrem Einfluss auf die Gesellschaft.
In dieser Zeit der Verunsicherung und des Umbruchs wurde Pallotti von den Werken der Heiligen Schrift und der Kirchenväter inspiriert. Er  war ein Mann seiner Zeit, der aber auch tiefe Wurzeln in der Tradition der Kirche hatte und einem starken Wunsch, diese Tradition zu erneuern und zu aktualisieren. Der eher kränkliche Pallotti war eine dynamische Persönlichkeit und rastlos tätig. Er suchte das Gespräch mit den Menschen und sorgte sich um alle und alles, was an ihn herangetragen wurde. So war er ein gesuchter Beichtvater, er war Krankenhaus- und Gefängnisseelsorger, er half Armen und Alten, Soldaten und Studierenden. Viele Menschen fühlten sich von ihm angezogen, man zollte ihm hohen Respekt. Das Volk nannte ihn den „Apostel von Rom". 

Vinzenz Pallotti starb am 22. Januar 1850 an einer Lungenentzündung, nachdem er einem Bettler seinen Mantel geschenkt und sich ohne Mantel im Beichtstuhl erkältet hatte.

„Ich möchte Speise werden, um die Hungrigen satt zu machen; Kleidung, um die Nackten zu bedecken; Trank, um die Durstigen zu erfrischen; Arznei, um den Magen der Schwachen zu stärken; ein weiches Bett, damit sich die Müden ausruhen; Heilmittel und Fürsorge, um die Leiden der Kranken, der Lahmen, der Verstümmelten, der Tauben, der Stummen usw. zu lindern; Licht, um die geistlich und leiblich Erblindeten zu erleuchten; Leben, um alle Verstorbenen für Gottes Gnade oder für das zeitliche Leben zu erwecken;
    (Vinzenz Pallotti)

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