Das Leben als Moslem – com-unio

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Nächste Termine

Online Treffen, jeweils Sonntag um 19:00 Uhr:

1. November 2026 (Allerheiligen)
29. November 2026 (1. Advent)
Der Heilige Franziskus -
mit Prof. Dr. Margareta Gruber OSF
20. Dezember 2026 (4. Advent)

Letzte Treffen

4. Oktober 2026
"Loslassen"
6. September 2026
Über das Suchen, das Finden und das Gefundenwerden
9. August 2026
Allein - oder einsam?
12. Juli 2026
"Heute schon gestaunt?"

Unser Flyer - bitte gern teilen!

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Bibliolog mit
P. Lutz Müller SJ:

24. Oktober
24. November
19. Dezember 2026!

Hier geht es zum Teilnahme-Link und den Instruktionen

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Gebetsanliegen

Jesus web


Wir bitten um Euer Gebet für Volker, der am 3.10. verstorben ist.

„Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch irgendwelche Gewalten, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas auf der Welt  können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.“
Römer 8,38–39

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"Das Leben als Moslem" - so lautete der Titel unseres jüngsten Treffens bei com-unio, zu dem wir Frau Dr. Anam Wienen und Herrn Yasir Ahmed begrüßen durften. Zu Beginn des Treffens schilderte Anam Wienen, geboren und aufgewachsen in Deutschland, wie sie und ihre Geschwister von Kindheit an von ihren in Pakistan geborenen Eltern ganz frei an den islamischen Glauben herangeführt wurden. Durch das Vorleben des Glaubens und das ungezwungene Vertrautmachen mit den Lehren des Korans weckten die Eltern die Freude der Kinder an den Glauben, den Anam jetzt auch so an ihre Kinder weitergibt.

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Yasir Ahmed, aufgewachsen in unterschiedlichen Kulturen, durfte Ähnliches in seiner Kindheit und Jugend erfahren und macht es auch für sich zur Aufgabe, seinen Glauben weiterzugeben. Zurzeit absolviert Yasir eine Ausbildung zum Imam und sorgt auch heute schon für einen interreligiösen Dialog, wobei er aktiv für den Gebrauch der deutschen Sprache bei der Auslegung des Korans in deutschen Moscheen wirbt.

Anam und Yasir zeigten sich offen für die vielen Fragen der Teilnehmenden, so zum Beispiel die Frage nach den Feiertagen im Islam, der Stellung der Frau und das Tragen von Kopftüchern. Es wurden kritische Themen berührt und beantwortet, vor allem aber auch Gemeinsamkeiten im Verständnis einer Religion und ihrer Rolle im Leben der Menschen hervorgehoben. "Wichtig sind doch zuerst die Menschen, dann erst kommt die Religion" meinte der künftige Imam dazu. Es war ein sehr informativer Abend, mit zwei Menschen, die offen und glaubwürdig von ihrer Religion Zeugnis ablegten und aufgrund ihres "Lebens zwischen den Religionen und zwischen den Kulturen", wie Anam es nannte, sicher viel zur Verständigung beitragen.

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