Alaaf und Helau! – com-unio
     Lediglich mit dem Essen aufhören heißt noch nicht fasten (Mahatma Gandhi)

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Nächste Termine 

Offenes Treffen,
Sonntag um 19:00 Uhr:

22. Februar 2026
22. März 2026
26. April 2026

23. Mai 2026
Königin der Apostel


Treffen zur Fastenzeit
Zeit für Gott - Zeit für mich
Donnerstag, 26. Februar, 12. März und 26. März
jeweils um 19:00 Uhr


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Bibliolog 2026:

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Das Programm des Hauses St. Ulrich in Hochaltingen

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Historisch betrachtet geht Karneval, Fasching und Fastnacht bis ins Mittelalter zurück und hat tiefe Wurzeln in der Religion. Im Jahr 325 wurde auf dem Konzil von Nicäa festlegt, dass am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond Ostern gefeiert werden soll, mit einer vorausgehender Fastenzeit. Diese Fastenzeit beginnt mit dem Aschermittwoch, dem Ende der Karnevalszeit. 

Der Name „Karneval“ kommt von carne levare, das Fleisch wegnehmen, was sich auf die Fastenzeit bezieht, die für die Christen eine Zeit des Verzichtes auf üppige Speisen und der Umkehr darstellt. Aus dem Namen Fastnacht - die älteste Bezeichnung des Festes - wird ersichtlich, dass das Fest ursprünglich nur eine Nacht gefeiert wurde, als eine Art "Abschiedsfeier" vor der Fastenzeit. Dieses Feiern hatte sogar auch ganz praktische Gründe: es mussten vor der 40-tägigen Fastenzeit alle verderblichen Lebensmittel - wie z.B. Fleisch - verzehrt werden.

Im Spätmittelalter sah die offizielle Kirche in den Besäufnissen, Völlereien und sexuellen Ausschweifungen eine Gegenwelt zum Paradies. Während die katholische Kirche dabei die Fastnacht nutzte, die Gläubigen ausgiebig feiern zu lassen (um dann die Umkehr an Aschermittwoch vom „Reich des Teufels“ zum "Reich Gottes“ umso lebensnäher erfahrbar zu machen), zeigten die Reformatoren eine größere Distanz zur Fastnacht, da sie befürchteten, dass die Menschen auf Dauer der Schlechtigkeit verfielen. Nach der Französischen Revolution gerieten die christlichen Wurzeln des Karnevals durch die zunehmende Säkularisierung der Gesellschaft weitgehend in Vergessenheit. Dies stellt die Kirche heute manchmal vor Herausforderungen, wenn es darum geht, eine Haltung zum Karneval zu entwickeln.

Der Karneval heute?

Der Karneval ist noch heute eines der beliebtesten Feste in vielen Ländern Europas und Südamerikas - in den Hochburgen gleichsam eine eigene "Jahreszeit" mit einem anderen, ersehnten Lebensgefühl. Fröhliche Sitzungen mit kunstvollen Reden, Tänzen und Gesang und ausgelassene Stimmung erfreut viele in dieser Zeit. Höhepunkt sind die Tage zwischen Weiberfastnacht (Donnerstag) und Veilchendienstag, mit bunten Umzügen und tollen Mottowagen. Untrennbar gehört in diese närrische Zeit auch der Brauch, sich zu verkleiden. Eine Maske tragen, um nicht erkannt zu werden oder in eine andere Identität zu schlüpfen und so unbeschwert zu feiern. Da ist der Wunsch, anders zu sein. Niemand wird dich fragen, was du beruflich machst oder ob du Abitur hast. Es ist nicht wichtig, wieviel du verdienst. Du bist das, was du trägst.

Der Wunsch, anders zu sein, begegnet uns auch in folgendem Gedicht:

Warum die Zitronen sauer wurden

Ich muss das wirklich mal betonen:
Ganz früher waren die Zitronen
(ich weiß nur nicht genau mehr, wann dies
gewesen ist) so süß wie Kandis.                            

Bis sie einst sprachen: "Wir Zitronen,
wir wollen groß sein wie Melonen!
Auch finden wir das Gelb abscheulich,
wir wollen rot sein oder bläulich!"

Gott hörte oben die Beschwerden
und sagte: "Daraus kann nichts werden!
Ihr müsst so bleiben! Ich bedauer!"
Da wurden die Zitronen sauer.

Heinz Erhardt

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