1700 Jahre Glaubensbekenntnis: den Glauben bekennen, feiern und leben – com-unio
     Wir haben gelernt, wie Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen. Doch haben wir die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu leben (Martin Luther King)

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Nächste Termine 

Agapefeier an Gründonnerstag
2. April, ab 21:30 Uhr 


Offene Treffen, jeweils
Sonntag um 19:00 Uhr:


26. April 2026

23. Mai 2026
Königin der Apostel


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Das Glaubensbekenntnis von Nicäa wird in diesem Jahr 1700 Jahre alt. Im Jahr 325 berief Kaiser Konstatin der Große das erste ökumenische Konzil ein, auf dem dieses Glaubensbekenntnis formuliert wurde. Wir nahmen dieses Jubiläum zum Anlass, uns dieses gemeinsame christliche Bekenntnis näher anzuschauen. P. Dr. Jürgen Riegel SAC sorgte in seinem Referat für einige Augenöffner, lenkte die Perspektive schnell zu glaubenspraktischen Fragen, die unser Verständnis für diese zentralen Aussagen unseres Glaubens erweiterten.

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"Glaube ist eine Tat, eine Handlung" begann der Pallottiner seine Ausführungen. Das Glaubensbekenntnis ist unsere Antwort, die auf eigener, selbst gemachter Erfahrung basiert. Die Erfahrung, dass wir Gottes Gegenwart in unserem Leben tatsächlich erkennen (können). Und dass er unendlich geduldig mit uns ist. 

In der Schrift finden wir unsere eigenen Erfahrungen mit Gott wieder - um dann im Bekenntnis die Glaubensantwort zu geben. So wird der Wortgottesdienst zum Dialog und die Gläubigen zu Handelnden.

Jürgen Riegel stellte drei große Linien christlicher Glaubensgeschichte und die Bedeutung des Glaubensbekenntnisses in den verschiedenen Liturgien nebeneinander: In unserer römischen Spur finden wir unseren Glauben bestätigt im Zeugnis der Heiligen Schrift: Glaube kommt vom Hören. Die byzantinische Spur stellt die Zugehörigkeit zur Kirche in den Mittelpunkt, die durch die Glaubenserfahrung entsteht: Glaube in Gemeinschaft. Eins werden im Glauben und in der Liebe durch die Mahlfeier, die uns der Glaube erst ermöglicht. Glaube für die Feier: Das ist die "ambrosianische Spur", bei der unsere Gebete gleichsam zusammen mit den Gaben auf dem Altar liegen.

Ein schöner Abend, der uns näher zu dem brachte, was wir denken, glauben und als unsere ganz persönliche Wahrheit erkannt haben. Ein aufschlussreicher Moment, diese persönlichen Gedanken mit dem zu vergleichen, was sich in den christlichen Kirchen weltweit entwickelt hat.  

 

 

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