Kamerun! – com-unio
     Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist (1.Petrus 3,15)

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Offene Treffen, jeweils
Sonntag um 19:00 Uhr:


26. April 2026
Piz Pallo: Unser KlinikClown stellt seine Arbeit vor

24. Mai 2026
Feier der Königin der Apostel
mit Erneuerung des apostolischen Versprechens
(für Unio-Mitglieder)
Thema: Nein sagen - darf ich das?


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Bei unserem Treffen im Mai stand der Abend unter dem Thema: „Kamerun – Kurzbericht von einem Einheimischen“. Albert Ahanda, der in Kamerun geboren und aufgewachsen ist und bereits seit über 40 Jahren in Deutschland lebt, berichtete mit großer Begeisterung von seinem Heimatland. Mit eindrucksvollen Fotos brachte er uns Land und Leute näher und gewährte interessante Einblicke in das Wirken der Pallottiner vor Ort.

Bereits 1890 wurde die Mission in Kamerun an die Pallottiner aus Deutschland übertragen. Der erste Missionar dort war P. Heinrich Vieter SAC, der 1905 auch zum ersten Bischof des Landes ernannt wurde. Und noch heute sind Spuren Bischof Vieters in Kamerun zu entdecken.
 
Besonders eindrucksvoll waren Alberts Schilderungen der lebendigen Gottesdienste, die oft über drei Stunden dauern und von mehr als tausend Gläubigen besucht werden. An den Sonntagen werden bis zu fünf Messen gefeiert, musikalisch von einem Chor begleitet und mitunter mit der Unterstützung von um die zwanzig Ministranten. Regelmäßig werden Menschen dort in den Dienst der ehrenamtlichen Katecheten berufen, die dann den Glauben in die Gemeinden verbreiten. Mehr als die Hälfte der Katecheten heute sind Frauen – eine Entwicklung, die vor einigen Jahrzehnten noch undenkbar war.

Kamerun ist ein sprachlich vielfältiges Land. Die Amtssprachen sind Französisch und Englisch, doch es gibt mindestens 250 Nationalsprachen. Die Pallottiner feiern die Gottesdienste in den jeweiligen Nationalsprachen. Dieser Abend hat uns die lebendige Spiritualität und die vielfältige Kultur Kameruns auf besondere Weise nähergebracht.

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