Zeitenwende im Advent – com-unio

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Nächste Termine

Online Treffen, jeweils Sonntag um 19:00 Uhr:

1. November 2026 (Allerheiligen)
29. November 2026 (1. Advent)
Der Heilige Franziskus -
mit Prof. Dr. Margareta Gruber OSF
20. Dezember 2026 (4. Advent)

Letzte Treffen

4. Oktober 2026
"Loslassen"
6. September 2026
Über das Suchen, das Finden und das Gefundenwerden
9. August 2026
Allein - oder einsam?
12. Juli 2026
"Heute schon gestaunt?"

Unser Flyer - bitte gern teilen!

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Bibliolog mit
P. Lutz Müller SJ:

24. Oktober
24. November
19. Dezember 2026!

Hier geht es zum Teilnahme-Link und den Instruktionen

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Gebetsanliegen

Jesus web


Wir bitten um Euer Gebet für Volker, der am 3.10. verstorben ist.

„Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch irgendwelche Gewalten, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas auf der Welt  können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.“
Römer 8,38–39

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Zeitenwenden werden in der Geschichte öfter konstatiert. Der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz machte eine Zeitenwende fest mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine am 24.2.2022. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach sogar von einem Epochenbruch. Seither beschäftigt uns alle ein schier nicht enden wollender Krieg mit tiefer Sorge. Christen verbinden mit dem Advent die Hoffnung auf eine bessere, eine neue und eine friedlichere Zeit. Ein Theologe unserer Tage schrieb: Advent bedeutet das Unsagbare zu sagen.

Meine Sprachfähigkeit mag ich anhand der biblischen Botschaft entwickeln wollen. Das Alte und das Neue Testament wird heute gerne als das Erste- und Zweite Testament benannt. Diese Bezeichnungen setzen mehr auf Kontinuität denn auf Bruch. Unser Erstes Testament ist bis heute die Bibel der Juden. Für Israel gab es mit dem Jahre 539 vor Christi Geburt eine Zeitenwende. Der persische König Kyros erobert das Neubabylonische Reich und setzt diesem ein Ende. Nun weht in dieser Region ein Geist von mehr Freiheit. Verschleppte können zurückkehren ins Heilige Land.  Wiederaufbau wird möglich. Der späte Jesaja sieht in König Kyros sogar einen Heiland. Die Propheten Sacharja und Haggai begleiten den Wiederaufbau des Tempels mit großem Enthusiasmus. Maleachi ist dann der letzte Prophet des Ersten Testamentes. Er betont den Zusammenhalt der Familie als Grundlage für Zukunftsfähigkeit. Im Zweiten Testament beginnt der Evangelist Matthäus mit dem Stammbaum Jesu, der weit ins Erste Testament zurückgeht.

Kontinuität und Hoffnung. Die christliche Kunstgeschichte nimmt das auf in dem beliebten Motiv der Wurzel Jesse. Jesu Stammbaum wird festgemacht in der Geschichte Israels. David und dessen Vater Isai werden als Vorfahren Jesu benannt. Familienbande sichern Kontinuität. Und im Zweiten Testament führt die Rückbesinnung auf die Wurzel dann in die Hoffnung des Advent hinein. Der Mensch gewordene Gott wird ankommen in der Welt als der Friedensfürst. Er wird ankommen als ein Gerechter und als ein Helfer. Bleiben wir verwurzelt, adventlich und erwartungsfroh auf dem Weg in die Weihnacht hinein. Eine adventliche Zeitenwende kann Positives bewirken. Das wünsche ich uns von ganzem Herzen!

Dirk Gogarn, Pfarrer und Sprecher der Notfallseelsorge im Südlichen Westfalen

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