Geburtstag einer Idee: Apostolat aller – com-unio

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Nächste Termine 


Online Treffen, jeweils
Sonntag um 19:00 Uhr:

12. Juli 2026
"Heute schon gestaunt?"

9. August 2026:
Allein - oder einsam?


6. September 2026
Über das Suchen, das Finden und das Gefundenwerden

4. Oktober 2026
1. November 2026
(Allerheiligen)
29. November 2026
(1. Advent)
20. Dezember 2026
(4. Advent)

 


Unser Flyer - bitte gern teilen!

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Bibliolog mit
P. Lutz Müller SJ:

18. Juli
08. August
12. September
24. Oktober
24. November
19. Dezember 2026!

Hier geht es zum Teilnahme-Link und den Instruktionen

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Gebetsanliegen

Jesus web


Wir bitten um Euer Gebet für Volker. Möge er in seiner letzten Lebensphase Frieden und Trost finden.


Meine Patentante in Koblenz ist erlöst. Danke für Euer Gebet.

„Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch irgendwelche Gewalten, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas auf der Welt  können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.“

Römer 8,38–39


 Vrsar 1

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Heute erinnern wir uns an einen inneren Moment von Vinzenz Pallotti, der auch nach außen sehr wirksam wurde. Jene Erkenntnis des späteren Heiligen, dass Apostolat nicht das Vorrecht oder die Aufgabe nur weniger, sondern die Berufung aller Getauften ist. Was damals als geistlicher Impuls in ihm begann, wurde zu einer internationalen Bewegung, die bis heute trägt – leise, oft unspektakulär und unbeachtet, aber tief wirksam.

Der Jahrestag lädt ein, diese ursprüngliche Intuition neu zu hören: dass Kirche dort lebendig ist, wo Menschen sich ihrer Verantwortung für den Glauben bewusst werden und sie ihrem persönlichen Alltag leben. Nicht durch Macht, nicht durch Lautstärke, sondern durch Liebe, Verbundenheit und das gemeinsame Zeugnis. Pallottis Vision war radikal in ihrer Einfachheit:

Jeder Mensch kann – und soll – Apostel sein; genau dort, wo er steht

Im Nachsinnen zeigt sich auch die bleibende Aktualität dieser Inspiration. In einer Zeit der Ermüdung kirchlicher Strukturen und des Vertrauensverlustes gewinnt der Gedanke des gemeinsamen Apostolates neue Schärfe. Er fordert heraus, Verantwortung nicht abzugeben, sondern anzunehmen; Glauben nicht zu verwalten, sondern zu leben; Einheit nicht zu fordern, sondern zu stiften.

So ist dieser Tag weniger ein historisches Gedenken als eine geistliche Anfrage an uns selbst: Wo bin ich gerufen, apostolisch zu handeln – nicht aus Pflicht, sondern aus innerer Sendung? Wo kann ich, in Pallottis Sinn, Brücke sein zwischen Gott und Mensch, zwischen Kirche und Welt?

Der heutige Jahrestag lädt ein, diese Frage nicht schnell zu beantworten, sondern sie innerlich zu bewegen – im Vertrauen darauf, dass auch aus stillen Inspirationen viel erwachsen kann.

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