Unsere Fastenzeit bei com-unio – com-unio
     Wir haben gelernt, wie Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen. Doch haben wir die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu leben (Martin Luther King)

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Nächste Termine 

Agapefeier an Gründonnerstag
2. April, ab 21:30 Uhr 


Offene Treffen, jeweils
Sonntag um 19:00 Uhr:


26. April 2026

23. Mai 2026
Königin der Apostel


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Zur Ruhe zu kommen, das Wesentliche in den Blick zu nehmen und dem Wirken Gottes Raum zu geben – dazu hat uns die Fastenreise eingeladen. Sie führte uns über die 7 Wochen hinein in die eigene Stille und zu einem bewussteren Erleben des Alltags. Im Mittelpunkt standen keine Leistungen, sondern kleine, achtsame Schritte, die Raum geschaffen haben – für Ruhe, Dankbarkeit und Vertrauen. Tag für Tag hat uns diese Zeit begleitet und geprägt.

Der innere Lärm durfte leiser werden, Gedanken mussten nicht mehr ständig weiterverfolgt werden. Alte Kränkungen durften bewusst vor Gott gebracht und dort abgegeben werden.
Auch der bewusste Umgang mit Medien hat neue Perspektiven eröffnet: weniger Eindrücke von außen, dafür mehr Raum für das, was innerlich stärkt. Das Einüben von Dankbarkeit hat den Blick verändert – hin zu den kleinen, oft übersehenen Momenten des Alltags. Im bewussten Verlangsamen wurde spürbar, wie gut es tut, dem eigenen Tempo mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Und in der Einladung, vor Gott einfach nur da zu sein, wurde deutlich: Es braucht kein Tun, um angenommen zu sein.

Begleitend zur Fastenreise haben wir uns an drei Abenden unter dem Titel „Gleichnisse modern erzählt“ mit ausgewählten Gleichnissen Jesu beschäftigt und sie in unsere heutige Lebenswelt übertragen. und so neu für uns entdeckt. Dabei ging es nicht nur um das Verstehen der Texte, sondern vor allem um die Frage, was sie für unser eigenes Leben bedeuten können.

Im gemeinsamen Austausch wurden die Gleichnisse zu lebendigen Impulsen, die persönliche Erfahrungen, Fragen und Perspektiven ins Gespräch gebracht haben. Immer wieder zeigte sich, wie aktuell und herausfordernd die Botschaften Jesu auch heute noch sind.

Der barmherzige Samariter hat uns eingeladen, die Perspektive zu wechseln und neu zu fragen: Wer ist mein Nächster? Dabei wurde deutlich, wie oft wir im Alltag vorbeigehen – und wie herausfordernd es sein kann, wirklich hinzuschauen und zu handeln. Gleichzeitig entstand die Frage, wo wir selbst auf Hilfe angewiesen sind und uns wünschen, gesehen und begleitet zu werden.

Die Arbeiter im Weinberg haben unseren Blick auf Vergleich und Gerechtigkeit gelenkt. Was zunächst nach Ungleichheit aussieht, führt zur Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung: Wann beginne ich, mich mit anderen zu vergleichen? Und wie kann ich lernen, Gnade nicht nur für andere, sondern auch für mich selbst anzunehmen?

Das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht hat uns besonders im Thema Vergebung herausgefordert. Es ging um die Frage, wie wir mit Schuld umgehen – sowohl mit der eigenen als auch mit der von anderen. Dabei wurde spürbar, wie schwer es manchmal ist, loszulassen, und zugleich, wie befreiend Vergebung sein kann. Den Abend haben wir mit einer kleinen Feier der Besinnung und Neuausrichtung beendet.

In den Gesprächen entstand ein offener und wertschätzender Raum, in dem persönliche Gedanken geteilt werden konnten. Die Gleichnisse wurden zu Spiegeln des eigenen Lebens und zu Impulsen, die über die Treffen hinaus wirken. Sie haben dazu angeregt, den eigenen Alltag bewusster wahrzunehmen, eigene Haltungen zu hinterfragen und neue Perspektiven zu entwickeln.

So bleibt vieles von dem, was wir bedacht und erlebt haben, in uns wirksam – im Alltag, in unseren Begegnungen und in unserem Glauben.

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