3. Frühschicht: "Frieden mit Gott!" – com-unio

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Online Treffen, jeweils Sonntag um 19:00 Uhr:

1. November 2026 (Allerheiligen)
29. November 2026 (1. Advent)
Der Heilige Franziskus -
mit Prof. Dr. Margareta Gruber OSF
20. Dezember 2026 (4. Advent)

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Über das Suchen, das Finden und das Gefundenwerden
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Bibliolog mit
P. Lutz Müller SJ:

24. Oktober
24. November
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Gebetsanliegen

Jesus web


Wir bitten um Euer Gebet für Volker, der am 3.10. verstorben ist.

„Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch irgendwelche Gewalten, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas auf der Welt  können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.“
Römer 8,38–39

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Nachdem wir uns in den ersten beiden Frühschichten auf die Suche nach dem Frieden "mit mir" und "mit meinen Mitmenschen" gemacht hatten, machten wir uns bei der letzten Frühschicht "auf die Suche nach dem Frieden mit Gott".

Gott ist gut und er liebt mich bedingungslos.
Wieso also nach Frieden mit ihm suchen - habe ich denn Streit mit Gott?

Wenn jeder ganz ehrlich auf sein Leben schaut, sieht es doch ein bisschen anders aus. Zeitweise ignoriere ich Gott, beziehe ihn nicht in mein Leben oder bei wichtigen Entscheidungen ein. Oft verstehe ich ihn aber auch nicht, wie z.B. im Anbetracht des großen Leids weltweit. Da kommt der Frieden mit Gott ins Wanken. Warum lässt er das alles zu?

Gott hat den Menschen die Freiheit geschenkt, und so kann jeder für sich zwischen Gut oder Böse wählen. Bei dieser Freiheit des Menschen stellt sich aber die Frage, warum wir weiter um Frieden beten sollen, wenn Gott doch nicht eingreift?

Suche nach GottSchon die Psalmisten hadern mit Gott und schleudern ihm ihre ganze Verärgerung, Fragen und Enttäuschungen entgegen. Doch sie vergessen nie, dass Gott es gut mit ihnen meint und dass alles einen Sinn hat. Sie ändern ihren Blick und ihre Haltung, und so enden die Psalmen immer im Lobpreis und Dank. Dies kann uns ein Vorbild sein. Auch wenn wir uns fragen, warum wir überhaupt um etwas bitten, ohne dass sich etwas ändert, so können wir aber spüren, dass sich in uns etwas ändert. Das Beten hilft uns gegen Machtlosigkeit und Ohnmacht. Der Perspektivwechsel durch das Beten hilft uns, mit Gott und den Mitmenschen Frieden zu finden.

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